Seminarfach

Seminarfach an der MarienschuleSeit dem Schuljahr 2008/09 wird im Saarland das Seminarfach in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe unterrichtet. Das Seminarfach verfolgt das Ziel, der Verbesserung der allgemeinen Studierfähigkeit und gleichzeitig der Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt zu dienen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen die in der Sekundarstufe I erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich fachbezogener und fächerübergreifender Methoden und Arbeitstechniken vertiefen und weiterentwickeln und lernen, selbstständig und zunehmend selbstverantwortlich anspruchsvolle Lernaufgaben zu lösen. Im Seminarfach sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl individuelle Lernstrategien entwickeln als auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten lernen.

Das erste Halbjahr ist durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur vorgegeben und beinhaltet ein verpflichtendes Propädeutikum in Anbindung an entsprechende Inhalte des wissenschaftspropädeutischen Lernens und Arbeitens. Ein Portfolio wird angelegt, das über alle vier Halbjahre hinweg fortgeschrieben wird.

Das zweite Halbjahr beinhaltet interdisziplinäres und fächerübergreifendes selbständiges Lernen an einem geeigneten Thema.

Im dritten und vierten Halbjahr steht das interdisziplinäre und fächerübergreifende selbständige Lernen an einem Thema an. Ein Schwerpunkt ist in diesem Zusammenhang auf die Teamfähigkeit und auf die Präsentationsfähigkeit zu legen.

Sport

Sport an der MarienschuleDem Fachbereich Sport stehen an der Marienschule drei in den vergangenen Jahren grundlegend renovierte Sportstätten zur Verfügung:

  • ein kleinerer Sportraum im Bauteil C (Untergeschoss), in dem vorwiegend Geräteturnen, und kleinere Spiele unterrichtet werden
  • eine modern ausgestattete Schulsporthalle, in der Sportspiele wie Volleyball und Basketball, Variationen von Handball und Fußball, sowie Unterrichtsreihen zu Themen Schwingen und Drehen oder Springen durchgeführt werden 
  • der multifunktional einzusetzende Schulhof mit Spielfeld, Laufbahn und Sprunggrube ermöglicht in der wärmeren Jahreszeit auch einen variablen Sportunterricht im Freien
  • unser gut ausgestatteter Fitnessraum (vergleichbar mit einem Fitnessstudio) ermöglicht größeren SchülerInnen auch über den Sportunterricht hinaus ein modernes Kraft- und Ausdauertraining.
  • in den Klassen 6 und 8 wird jeweils ein Halbjahr Schwimmunterricht angeboten, der im Sportbecken des Calypso- Bads gehalten wird.

Neben dem regulären Sportunterricht wird in verschiedenen Projekten und Arbeitsgruppen Sport angeboten:

  • sehr erfolgreich ist seit mehreren Jahren unsere Drachenboot-AG, die bei saarländischen und überregionalen Rennen teilnehmen und dafür ganzjährig trainieren

  • je nach Raumangebot und Interesse der Schüler/innen gibt es Tischtennis-, Tanz-, Judo und Volleyball-AGs
  • außergewöhnliche Angebote wie Segelfliegen, Kanu- und Skifahren oder auch Segeln werden im Rahmen von Klassenfahrten oder Projekten immer wieder angeboten und von den Schülerinnen und Schülern meist begeistert angenommen

  • jedes Jahr wird in mehreren Sportarten die Teilnahme an den Wettkämpfen von "Jugend trainiert für Olympia" durchgeführt - je nachdem wie sich SchülerInnen dafür in Mannschaften zusammenfinden.

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Religion

Religion an der MarienschuleWo das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen bedacht wird, kommen menschliche Grunderfahrungen zur Sprache: Endlichkeit und Begrenztheit, Abhängigkeit und Befreiung, Freiheit und Verantwortung, Schuldigwerden und Umkehr, Individualität und Sozialität.
Viele Lebensvollzüge der Gegenwart, Festzeiten und Bräuche, Literatur, Kunst und Musik, aber auch die Grundüberzeugungen unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung sind nur zu verstehen als Teil der Wirkungsgeschichte des Christentums. Die Gottesvorstellungen und Auffassungen vom Menschen und – daraus folgend – seine ethischen Forderungen haben die europäische Kultur vielschichtig geprägt.
Unsere pluralistische Gesellschaft ist geprägt von einem Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen und Lebensformen. Dies erfordert tragfähige Werte und Perspektiven für das Miteinander der Einzelnen, der Religionen und Weltanschauungen. Deshalb will der Religionsunterricht dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler:

  • nach dem fragen, was über das unmittelbar Wahrnehmbare hinausgeht

  • ihre Grunderfahrungen im Gespräch mit religiösen Überlieferungen klären,

  • sich die Frage stellen, was ihrem Leben einen Sinn geben kann,

  • die Frage nach Gott bedenken,

  • hineinwachsen in Kultur und Zivilisation,

  • den christlichen Glauben kennen lernen und in Beziehung setzen zum eigenen Denken und Handeln,

  • sprachfähig werden in Bezug auf Religion und Glaube,

  • die Frage nach Werten und Normen stellen, deren Begründung diskutieren und Position beziehen,

  • sich die Frage stellen, was ihrem Leben einen Sinn geben kann,

  • in der Auseinandersetzung mit Religionen und konkurrierenden Lebensentwürfen zu einem eigenen, begründeten Standpunkt finden,

  • fähig werden, die Dimension des Religiösen in ihre Lebensorientierung einzubeziehen.

Der Religionsunterricht findet an der Marienschule in allen Klassenstufen zweistündig statt. Dabei werden die katholischen und evangelischen Schüler jeweils zeitlich parallel unterrichtet. Im Gegensatz zu den staatlichen Schulen kann das Fach Religion aber nicht abwählt werden, wenn das Alter der Religionsmündigkeit erreicht wird, was für eine Schule in kirchlicher Trägerschaft selbstverständlich ist.
Aber nicht nur dadurch unterscheidet sich der Religionsunterricht unserer Schule von dem der anderen, sondern auch durch einige konkrete inhaltliche Punkte:

  • die wöchentlichen Gottesdienste, die für jeweils eine Klassenstufe in unserer Schulkapelle stattfinden, werden im Unterricht zusammen mit den Schülern vorbereitet und diese wirken auch bei      deren Durchführung mit.
  • auch die besondere Gestaltung der Jahreszeiten z.B. der Adventszeit durch allmorgendliche Meditationen wird im Religionsunterricht vorbereitet.
  • einige Unterrichtseinheiten werden konfessionell übergreifend angeboten, wodurch u. a. deutlich wird, dass der ökumenische Aspekt in unserer Schulgemeinschaft einen hohen Stellenwert hat.
  • wir nehmen mit unseren Klassen an Wettbewerben teil wie z. B. an dem aktuellen Bibelwettbewerb „himmelweit offen“.
  • auch Projekte mit sozialer Zielsetzung, z. B. „Fairer Handel“, werden von uns durchgeführt. Insgesamt streben wir eine mündige, verantwortete Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten an.

Darstellendes Spiel

Darstellendes Spiel an der MarienschuleDas Theater ist sicher einer der wenigen Bereiche, wo der Traum eines jeden Schülers bzw. einer jeden Schülerin Wahrheit werden kann. Spielend lernen! Und für dieses neue, zweistündige Wahlfach in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (mit der Option zweistündiger G-Kurs in der Hauptphase) können sich zukünftig SchülerInnen entschieden.

Theaterspielen ermöglicht es, sich in andere Figuren zu versetzen; es hat aber auch zu tun mit dem Kennenlernen von Gesetzmäßigkeiten und Regeln. Von Übungen zur Körperarbeit, Mimik, Gestik bis hin zu Sprech- und Stimmübungen, von der Frage „Warum Requisiten?“ bis hin zu „Was bedeutet freeze?“, von Staatstheaterbesuchen bis hin zur eigenen Inszenierung …. Mit all diesem (und noch viel mehr) werden wir uns in Fach "Darstellendes Spiel" beschäftigen.

Philosophie

Philosophie an der MarienschuleNach Immanuel Kant lässt sich das Feld der Philosophie mit den folgenden vier grundlegenden Fragen abstecken:

Was ist der Mensch?
Was unterscheidet den Menschen vom Tier?
Hat der Mensch eine Seele?
Ist er unsterblich?
Ein Geschöpf Gottes?


Was kann ich nach dem Tod erwarten?
Gibt es ein Weiterleben?
Gibt es ein Jenseits, ein "Gericht"?


Wie soll ich leben?
Welche Ethik ist für mich die richtige?
Woran soll sich mein Handeln orientieren?


Gibt es einen Lebenssinn?
 

Das Ziel des Philosophie-Unterrichtes besteht nicht darin zu lernen, was die großen Philosophinnen und Philosophen zu bestimmten Fragen gedacht und gesagt haben, sondern in dem Erlernen des Philosophierens selbst. Immer wieder stoßen wir in unserem Leben auf philosophische Fragen, zu denen wir uns selbst Urteile bilden und dadurch Orientierungen für unser Denken und Handeln gewinnen müssen. Soll es dabei um mehr als zufällige Meinungen gehen, müssen Vorurteile kritisch hinterfragt, Thesen präzise formuliert, Diskussionen geführt und Argumente vorgetragen und überprüft werden, um so letztendlich zu begründeten Urteilen zu gelangen.
Die großen Philosophinnen und Philosophen führen uns auf verschiedene Weise vor, wie man philosophiert, und sie machen uns unterschiedliche Angebote dafür, wie über bestimmte philosophische Fragen gedacht wird.

Wer sich für Philosophie entscheidet, sollte das Staunen über die Welt noch nicht verlernt haben und nicht alles so hinnehmen, wie es auf den ersten Blick erscheint, sondern neugierig und kritisch sein. Genauso wichtig aber ist die Bereitschaft, im Unterricht nicht bloß Meinungen zu äußern, die dann nebeneinander stehen bleiben, sondern Methoden zu erlernen, mit deren Hilfe argumentative Auseinandersetzungen stattfinden können.

Informatik

Informatik an der MarienschuleOhne Computer ist das Leben unserer Schüler kaum mehr vorstellbar. User sind sie alle, Kenner der virtuellen Materie diejenigen, die ab Klassenstufe 10 das inzwischen längst fest im Kanon etablierte Fach Informatik belegt haben. 

So begründet auch der aktuelle Lehrplan die Bedeutung der Informatik als Schulfach damit, dass "die Kenntnis von der Funktionsweise informatischer Systeme zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht länger spezialisierten Fachleuten vorbehalten bleiben dürfe". Vielmehr seien Kenntnisse der Informatik als Teil der Allgemeinbildung anzusehen.

Der Informatikunterricht an Schulen vermittelt Grundwissen über Daten und Systeme. Informatisches Modellieren und Problemlösen gehören ebenso zum Lehrplan wie das Erlernen von Programmstrukturen und der Begriff der Programmierbarkeit.

In der Einführungsstufe, Klassenstufe 10, sieht der Lehrplan Modellieren und Entwerfen, die Einführung in die Programmentwicklung und klassische kryptographische Verfahren als Hauptthemen vor. In diesem Eingangskurs erwerben die Schüler also methodische Grundlagen für den Umgang mit Rechnern und erlernen eine Programmiersprache. An der Marienschule haben wir uns für die moderne objektorientierte Sprache des Internet, also JAVA, entschieden. 

 

In den zwei- oder vierstündigen Kursen der Oberstufe bilden dann folgende Themen Schwerpunkte:

  • Modellbildung und Abstraktion
  • Algorithmen, Datenstrukturen, Graphen
  • Automaten und formale Sprachen
  • Algorithmen, Datenstrukturen, Graphen
  • Komplexität und Berechenbarkeit
  • Datenbanken, Netze, Sicherheit.

 

An unserer Schule verfügen wir über zwei komfortable, herausragend gut ausgestattete und sogar klimatisierte Fachräume, in denen uns 15 bzw. 32 Windows PCs zur Verfügung stehen. 

Die saarländische Hochschulpolitik der letzten Jahre hat im Fachbereich Informatik an der Universität des Saarlandes renommierte Institute wie das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI), die beiden Max-Planck-Institute (MPI) für Informatik, das Intel Visual Computing Institute (IVCI) und das Competence Cluster Informatik ermöglicht. Zu diesen Einrichtungen haben wir einen besonders guten Kontakt, nahen Weg und direkten Zugang.

Last but not least profitieren die Juniorstudenten der Marienschule von der persönlichen Betreuung durch ihren Fachlehrer.

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Marienschule Saarbrücken
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Tel.  0681-51367
Fax. 0681-57033

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So finden Sie uns:

Nachmittagsbetreuung

 

 

Seit dem 1.August 2013 ist der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. Träger der Nachmittagsbetreuung im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS). Weitere Informationen erhalten Sie unter: Telefon 0681 59590190 oder Internet: www.caritas-saarbruecken.de  E-Mail: nb-marienschule@caritas-saarbruecken.de

Aktueller Speiseplan

 

Speiseplan

 

Speiseplan in unserem Marienschul-Bistro, abrufbar nach Registrierung bei unserem Betreiber.