Geschichte

Geschichte an der Marienschule

Das Fach Geschichte stand in den letzten Jahren immer wieder auf dem Prüfstand und hat einige Veränderungen erfahren. Dennoch gibt es viele Gründe, weshalb Geschichte am Gymnasium als eigenständiges Fach unterrichtet wird, und nicht, wie an manchen anderen Schulformen, mit anderen Fächern zusammengefasst ist, zu einem Fach „Gesellschaftskunde“.

Bereits in der 6. Klasse betreten die Schülerinnen und Schüler die „Welt der Geschichte“ und stellen mit Überraschung fest, dass in ihrem Alltag überall „Geschichte“ lauert: Sei es in der alten Taschenuhr des Großvaters, dem Klapprad der Tante, den Münzen, die seit Jahren in jedem Urlaub gesammelt werden oder den alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Großeltern. Ebenso können Bücher – in alter Schrift – oder Tagebücher als historische = geschichtliche Quellen dienen. Die Großeltern, die von früher erzählen, sind plötzlich Zeitzeugen einer vergangenen Zeit.

Gestützt durch diese Erkenntnis fällt es leicht, bei den Schülerinnen und Schülern Begeisterung für die „alten Zeiten“ zu wecken. Denn gerade in Klassenstufe 6 – also der Unterstufe -besitzen sie noch die unbefangene Offenheit und Neugierde, die hilft auch scheinbar verstaubte Themen wie „das antike Griechenland“ oder „das alte Rom“ spielerisch aufzuarbeiten. Bis zum Ende der Mittelstufe sollen die Kinder einen Überblick über die verschiedenen geschichtlichen Epochen erhalten. Dabei gibt es immer wieder Phasen, in denen Geschichte durch Unterrichtsgänge oder Kulturwandertage besonders greifbar gemacht wird, denn das Saarland bietet von der Zeit der Römer (Reinheim, Schwarzenacker, …) bis zur Französischen Revolution (Saarbrücker Schloss, Saarlouis, …) eine Fülle von Möglichkeiten zu Besichtigungen. Auch die Grenznähe trägt dazu bei, dass die SchülerInnen ein Bewusstsein für geschichtliche Entwicklungen erwerben.

Neben der Sachkompetenz steht aber besonders der Erwerb von Methoden- und Beurteilungskompetenz im Vordergrund, nämlich das Analysieren und Interpretieren der unterschiedlichen Quellenformen wie zum Beispiel: Texte, Karikaturen, Lieder, … und das kritische Hinterfragen von Geschichtsbildern. Auch wenn die Sprache der Quellen oftmals merkwürdig anmutet, ist es erst durch das konsequente Heranführen an Quellenarbeit von Anfang an möglich, dass in der Oberstufe mehr und mehr eigenständig mit Texten gearbeitet wird.

Durch die Förderung der Orientierungskompetenz soll ein selbständiges Verknüpfen von epochenübergreifenden Fragestellungen möglich werden, wie es gerade in den letzten drei Jahren vor dem Abitur vermehrt von erwartet wird. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass bestimmte Aspekte oder Fragestellungen über die Epochen hinweg immer wieder erscheinen, dass ein historisches Ereignis vielleicht aufgrund nur eines Anlass bewirkt wird, die Ursachen jedoch weiter zurückliegen und auf vielen verschiedenen Ebenen zu suchen sind. Zudem sollen sie zu einem kritischen Hinterfragen erzogen werden, so dass sie ein Bewusstsein für die Multiperspektivität eines Sachverhaltes entwickeln. Oftmals ist nämlich die eigentliche Absicht eines Erlasses, einer Rede eine ganz andere, als auf den ersten Blick erkennbar. Dazu bedarf es eines kritischen Geistes, der in der Förderung der Beurteilungskompetenz entwickelt wird.

Ein wichtiger Bereich in den verschiedenen Fächern ist sicherlich die Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus. In diesem Zusammenhang findet in einer fächerübergreifenden Kooperation mit dem Fach Religion als fester Termin der Klassenstufe 11 die Fahrt zum KZ Strutthof im Elsass statt, wo den SchülerInnen auf sehr anschauliche Weise der Schrecken des nationalsozialistischen Terrorregimes vor Augen geführt wird. Durch den Besuch des KZ’s „Goldene Bremm“ erkennen sie zusätzlich, dass das „Dritte Reich“ auch in ihrer unmittelbaren Nähe Spuren der Grausamkeit hinterlassen hat.

Geschichte kann bis zum Abitur beibehalten werden und wird in der Hauptphase der Oberstufe als vierstündiger G-Kurs angeboten. Das bedeutet, dass es sowohl als schriftliches oder auch als mündliches Prüfungsfach relevant sein kann.

Ziel des Geschichtsunterrichts ist es, ab der Klasse 6 die Balance zwischen Quellenarbeit, Wissensvermittlung, Erfahren historischer Plätze und kritischem Auseinandersetzen mit der eigenen Vergangenheit zu halten.

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